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Datenschutzerklärung

Was mit personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie advancing-buddy.com besuchen oder Advancing Buddy unter app.advancing-buddy.com nutzen — einschließlich der Anmeldeseite unter app.advancing-buddy.com/auth. Stand: 10. Oktober 2026 (Fassung 3).

Contents (28)
  1. 1 Verantwortlicher
  2. 2 Überblick
  3. 3 Rechtsgrundlagen
  4. 4 Hosting und Infrastruktur
  5. 5 Empfänger und Auftragsverarbeiter
  6. 6 Besuch der Website
  7. 7 Registrierung und Nutzerkonto
  8. 8 Sicherheitsprotokoll und Geräteliste
  9. 9 Welche Funktionen Sie nutzen
  10. 10 Zugriff auf Ihr Konto im Supportfall
  11. 11 Mitsehen auf Ihrem Bildschirm
  12. 12 Organisationen, Projekte und Dateien
  13. 13 Fragebögen für Promoter
  14. 14 Freigabe-Links
  15. 15 Zahlungsabwicklung
  16. 16 E-Mails und Benachrichtigungen
  17. 17 Kontaktaufnahme, Fehlerberichte und Rückmeldungen
  18. 18 Geheimhaltungsvereinbarung in der geschlossenen Alpha
  19. 19 Zustimmungen und Vertragsmitteilungen
  20. 20 Meldungen rechtswidriger Inhalte
  21. 21 Kündigungen
  22. 22 Einladungen
  23. 23 Technische Protokolle
  24. 24 Speicherdauer
  25. 25 Konten, die nicht mehr genutzt werden
  26. 26 Ihre Rechte
  27. 27 Datensicherheit
  28. 28 Änderungen dieser Erklärung

These are the binding legal terms of a German company and are published in German only.

Dieser Text ist noch nicht anwaltlich geprüft. Er beschreibt, was die Plattform tatsächlich tut, und gilt in dieser Fassung.

1 Verantwortlicher

Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten auf der Website advancing-buddy.com und in der Anwendung unter app.advancing-buddy.com im Sinne der DSGVO ist:

KreuzerTec Services UG (haftungsbeschränkt)Königstraße 570173 StuttgartDeutschland
E-Mail
info@advancing-buddy.com
Geschäftsführer
Lukas Kreuzer

Einen Datenschutzbeauftragten haben wir nicht bestellt; die gesetzlichen Voraussetzungen dafür liegen derzeit nicht vor. Für alle Anliegen zum Datenschutz nutzen Sie bitte die oben genannte Adresse.

2 Überblick

Advancing Buddy ist eine Software für das Advancing von Shows: die Abstimmung von Venue, Bühne, Zeitplan, Anreise, Hotel und Rider vor einem Auftritt. Daraus ergeben sich drei getrennte Gruppen betroffener Personen:

  • Besucher der Website advancing-buddy.com — es entstehen nur technische Zugriffsdaten.
  • Registrierte Nutzer der Anwendung unter app.advancing-buddy.com — Konto-, Nutzungs- und Abrechnungsdaten.
  • Promoter und Kontakte, die einen Fragebogen-Link erhalten, ohne ein Konto anzulegen — nur die Angaben, die sie selbst eintragen.

Wir verkaufen keine personenbezogenen Daten. Wir setzen kein Tracking, keine Werbenetzwerke und keine Analyse-Cookies ein. Die Server, auf denen wir Ihre Inhalte speichern und verarbeiten, stehen ausschließlich in Deutschland, im Rechenzentrum der Hetzner Online GmbH in Falkenstein (Vogtland). Verschlüsselte Sicherungskopien legt derselbe Anbieter in seinem Rechenzentrum in Helsinki (Finnland) ab, also ebenfalls in der Europäischen Union. Für den E-Mail-Versand, die Adresssuche, die Zustellung von Push-Nachrichten und die von Ihnen selbst eingerichteten Verbindungen setzen wir Dienstleister ein; sie sind unter „Empfänger und Auftragsverarbeiter" einzeln benannt.

3 Rechtsgrundlagen

Wir verarbeiten personenbezogene Daten auf folgenden Grundlagen:

Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO
Erfüllung des Nutzungsvertrags und vorvertragliche Maßnahmen
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Berechtigtes Interesse an sicherem, störungsfreiem Betrieb
Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO
Gesetzliche Aufbewahrungs- und Nachweispflichten
Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO
Einwilligung, etwa für Push-Benachrichtigungen oder Cloud-Import

Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt.

4 Hosting und Infrastruktur

Die Website advancing-buddy.com, die Anwendung unter app.advancing-buddy.com mit ihrer Anmeldeseite und unsere Weiterleitungsadressen werden auf einem Server im Rechenzentrum Falkenstein (Vogtland) in Deutschland betrieben. Anbieter der Infrastruktur ist:

Hetzner Online GmbHIndustriestr. 2591710 GunzenhausenDeutschland

Mit Hetzner besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt im zuverlässigen und sicheren Betrieb. Weitere Informationen: hetzner.com/de/legal/privacy-policy.

Datenbank (PostgreSQL), Cache (Redis), Dateispeicher (S3-kompatibel, selbst betrieben), Virenscanner (ClamAV) und die Identitätsverwaltung (Keycloak) laufen ausschließlich auf dieser Infrastruktur; der Betrieb dieser Komponenten selbst erfordert keine Übermittlung an Dritte. Unsere Sicherungskopien liegen verschlüsselt in einem Speicher desselben Anbieters im Rechenzentrum Helsinki (Finnland), also ebenfalls in der Europäischen Union; entschlüsseln können sie nur wir. Wo einzelne Funktionen dennoch einen Dienstleister einbeziehen — E-Mail-Versand, Zahlungsabwicklung, Adresssuche, Push-Zustellung, Anmeldung über ein fremdes Konto — ist das im jeweiligen Abschnitt beschrieben.

5 Empfänger und Auftragsverarbeiter

Wir geben personenbezogene Daten nur weiter, soweit das zur Leistungserbringung erforderlich ist oder das Gesetz es verlangt. Mit allen Auftragsverarbeitern bestehen Verträge nach Art. 28 DSGVO.

Hetzner Online GmbH, DE
Hosting und Rechenzentrum
Stripe Payments Europe, Ltd., IE, mit Stripe, Inc., US
Zahlungsabwicklung und Rechnungsstellung
Spaceship, Inc., US
Versand unserer E-Mails (mit automatisierter Prüfung durch OpenAI, US)
OpenStreetMap Foundation, UK
Adresssuche bei der Eingabe von Anschriften
Google, DE/US
Anmeldung über ein bestehendes Konto, sofern Sie sie wählen
Google, Mozilla, Apple, Microsoft, US
Zustellung von Push-Benachrichtigungen an Ihr Gerät
Google, Microsoft, Apple, Dropbox, US
Kalender-Abonnement und Cloud-Import, sofern Sie diese selbst einrichten
Strafverfolgungs- und andere Behörden
nur, wenn das Gesetz es verlangt — siehe „Weitergabe an Behörden“

Entwicklung, Betrieb und Support der Plattform erbringen wir selbst. Ein externer Dienstleister mit Zugriff auf personenbezogene Daten ist nicht eingeschaltet. Zugriffe im Rahmen von Wartung und Fehlerbehebung erfolgen durch eigenes Personal, sind auf das Erforderliche beschränkt und werden protokolliert. Dazu gehört auch die Möglichkeit, sich für kurze Zeit in Ihrem Konto anzumelden — was dabei gilt, steht im Abschnitt „Zugriff auf Ihr Konto im Supportfall".

Übermittlung in Drittländer

Ihre Inhalte — Projekte, Dateien, Fragebögen, Chat — werden in Deutschland gespeichert und verarbeitet; ihre verschlüsselten Sicherungskopien liegen in Finnland und damit ebenfalls in der EU. Auch Fehlerberichte und Rückmeldungen aus der Anwendung verlassen unsere Server nicht. In fünf Fällen findet dennoch eine Übermittlung außerhalb der EU statt:

  • E-Mail-Versand: Unsere E-Mails werden über Spaceship, Inc. mit Sitz in den USA versandt. Damit gelangen Empfängeradresse und Inhalt der jeweiligen Nachricht dorthin. Grundlage sind Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Beschluss 2021/914).
  • Zahlungsabwicklung: Stripe Payments Europe setzt für Teile der Verarbeitung die Stripe, Inc. in den USA ein. Stripe, Inc. ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; ergänzend gelten Standardvertragsklauseln.
  • Adresssuche: Geben Sie eine Anschrift ein, schlägt Ihr Browser sie bei der OpenStreetMap Foundation im Vereinigten Königreich nach. Für das Vereinigte Königreich besteht ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission.
  • Push-Benachrichtigungen: Die Zustellung läuft über den Push-Dienst Ihres Browsers oder Betriebssystems — je nach Gerät Google, Mozilla, Apple oder Microsoft. Nur wenn Sie Push eingeschaltet haben.
  • Anmeldung, Kalender-Abonnement und Cloud-Import: nur, soweit Sie diese Verbindungen selbst herstellen. Näheres in den jeweiligen Abschnitten.

Für Übermittlungen in die USA stützen wir uns auf Standardvertragsklauseln der EU-Kommission oder auf die Zertifizierung des Empfängers nach dem EU-US Data Privacy Framework.

Weitergabe an Behörden

An Behörden geben wir personenbezogene Daten nur, wenn das Gesetz es verlangt:

  • Verdacht auf eine Straftat gegen Leben oder Sicherheit: Erfahren wir von Informationen, die den Verdacht einer Straftat begründen, die eine Gefahr für das Leben oder die Sicherheit einer Person darstellt, informieren wir unverzüglich die zuständigen Strafverfolgungs- oder Justizbehörden (Art. 18 DSA). Wir übermitteln dabei, was zur Einschätzung nötig ist — etwa den betreffenden Inhalt, das Konto oder die Organisation, von der er stammt, und die Umstände, unter denen wir davon erfahren haben.
  • Anordnungen: Ordnet eine Justiz- oder Verwaltungsbehörde an, gegen einen bestimmten rechtswidrigen Inhalt vorzugehen oder Auskunft über bestimmte Nutzer zu erteilen, befolgen wir das im angeordneten Umfang (Art. 9 und 10 DSA). Die betroffene Person informieren wir darüber, soweit die Behörde das nicht untersagt.

Über jede Anordnung führen wir ein Register: welche Behörde was angeordnet hat, was wir daraufhin getan haben und wann wir die Behörde und die Betroffenen informiert haben – oder warum die Information auf Verlangen der Behörde zurückgestellt ist. Solange eine Anordnung offen ist, löschen unsere automatischen Löschläufe das betroffene Konto und die Organisation nicht. Das Register bewahren wir nach der Erledigung zwei Jahre auf.

Über jede Meldung nach Art. 18 DSA führen wir einen Vermerk: an welche Behörde, wann, auf welchem Weg, mit welchem Aktenzeichen der Behörde und welche Kategorien von Daten wir übermittelt haben. Solange die Behörde die Daten braucht, löschen unsere automatischen Löschläufe die betroffene Meldung, das Konto und die Organisation nicht (Beweissicherung). Den Vermerk bewahren wir nach dem Ende der Beweissicherung zwei Jahre auf.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 9, 10 und 18 DSA; soweit dabei Angaben über Straftaten betroffen sind, zusätzlich Art. 10 DSGVO.

6 Besuch der Website

Server-Logfiles

Beim Aufruf von advancing-buddy.com, app.advancing-buddy.com oder einer unserer Weiterleitungsadressen erhebt der Server automatisch die Daten, die Ihr Browser übermittelt:

  • aufgerufene Adresse und Uhrzeit der Anfrage
  • Browsertyp und Browserversion
  • verwendetes Betriebssystem
  • Referrer-URL
  • übertragene Datenmenge und Statuscode
  • gekürzte IP-Adresse

Ihre IP-Adresse wird nicht vollständig protokolliert. Sie wird gekürzt, bevor sie geschrieben wird — bei IPv4 entfällt die letzte Stelle, bei IPv6 werden die hinteren Blöcke entfernt. Damit bleibt die grobe Herkunft für die Angriffsabwehr erkennbar, Ihr Anschluss ist daraus aber nicht mehr bestimmbar.

Diese Daten sind technisch erforderlich, um die Seite auszuliefern, und dienen der Erkennung und Abwehr von Angriffen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Eine Zusammenführung mit anderen Datenquellen findet nicht statt. Wir bewahren diese Protokolle höchstens 30 Tage auf; danach löscht der Server sie automatisch.

Treten am Server schwere Störungen auf, schreibt der Webserver ein Fehlerprotokoll. Dessen Format lässt sich nicht anpassen; ein solcher Eintrag kann deshalb die vollständige IP-Adresse der betroffenen Anfrage enthalten. Wir protokollieren dort nur kritische Fehler und löschen auch diese Einträge nach spätestens 30 Tagen.

Cookies

Die Website advancing-buddy.com setzt keine Cookies. In der Anwendung unter app.advancing-buddy.com, einschließlich ihrer Anmeldeseite, setzen wir ausschließlich technisch notwendige Cookies: Sitzungs-Cookies zur Anmeldung, Cookies zum Schutz vor Cross-Site-Request-Forgery und ein Geräte-Cookie, an dem wir erkennen, ob Sie sich von einem Gerät anmelden, das Ihr Konto schon kennt (siehe „Sicherheitsprotokoll und Geräteliste“). Das Geräte-Cookie enthält nur eine Zufallskennung, wird ausschließlich an die Adresse der Anmeldung gesendet und bleibt bis zu 400 Tage gespeichert. Rechtsgrundlage ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Ein Einwilligungsbanner ist dafür nicht erforderlich, weil wir keine Cookies zu Analyse- oder Werbezwecken einsetzen.

Speicher in Ihrem Browser

Neben Cookies legen Website und Anwendung einige Angaben im Speicher Ihres Browsers ab (localStorage, sessionStorage und der Zwischenspeicher für den Offline-Betrieb). Diese Angaben bleiben auf Ihrem Gerät; übertragen werden sie nur, wo es unten steht:

  • Website: ob die Registrierung gerade offen oder nur auf Einladung möglich ist — damit die Seite den passenden Knopf zeigt. Kein Personenbezug.
  • Anwendung: die zuletzt gewählte Organisation, Ihre Anzeige-Einstellungen, ob Sie Push-Benachrichtigungen wünschen und ob ein Hinweis bereits weggeklickt wurde.
  • Fragebogen: ein Entwurf Ihrer Antworten, solange Sie den Fragebogen ausfüllen — damit beim versehentlichen Schließen nichts verloren geht. Er wird erst beim Absenden an uns übertragen.
  • Cloud-Import: während Sie eine Datei aus Google Drive, Dropbox oder OneDrive auswählen, der befristete Zugriffsschlüssel des Anbieters, nur in diesem Browser-Reiter.
  • Offline-Betrieb: Teile der Anwendung und zuletzt geladene Ansichten, damit sie auch ohne Netz starten.

Rechtsgrundlage ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG: Diese Speicherung ist unbedingt erforderlich, damit die von Ihnen gewünschte Funktion arbeitet. Sie können den Speicher jederzeit in Ihrem Browser löschen; beim Abmelden räumt die Anwendung ihn selbst.

Schriften und externe Ressourcen

Schriftarten werden von unserem eigenen Server ausgeliefert. Es findet keine Verbindung zu Google Fonts oder vergleichbaren Diensten statt, und es werden keine externen Skripte oder Zählpixel eingebunden. Das gilt für die Website advancing-buddy.com vollständig.

In der Anwendung gibt es eine Ausnahme, und zwar die Adresssuche — siehe den folgenden Abschnitt.

Adresssuche

Überall dort, wo Sie eine Anschrift eingeben — bei der Registrierung, in den Angaben zur Organisation, beim Anlegen eines Projekts und im Fragebogen — schlägt Ihnen die Anwendung passende Adressen vor. Die Suche läuft über Nominatim, den Adressdienst der OpenStreetMap Foundation.

Die Anfrage stellt dabei Ihr Browser unmittelbar an diesen Dienst. Übermittelt werden Ihre Eingabe und Ihre IP-Adresse. Sitz der OpenStreetMap Foundation ist das Vereinigte Königreich; die EU-Kommission hat für das Vereinigte Königreich ein angemessenes Datenschutzniveau festgestellt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse an korrekten, einheitlich erfassten Anschriften.

Die Suche startet erst ab dem dritten eingegebenen Zeichen. Sie können jedes Adressfeld auch von Hand ausfüllen und die Vorschläge ignorieren; dann findet keine Verbindung statt. Weitere Informationen: osmfoundation.org/wiki/Privacy_Policy.

7 Registrierung und Nutzerkonto

Für die Nutzung der Anwendung ist ein Konto erforderlich. Dabei verarbeiten wir:

  • E-Mail-Adresse und Benutzername
  • Passwort, ausschließlich als kryptografischer Hash
  • Vor- und Nachname sowie Telefonnummer, soweit angegeben
  • bei der Registrierung mit eigener Organisation: Name, Anschrift und Telefonnummer der Organisation
  • Zeitpunkt der Registrierung und der Anmeldungen
  • freiwillig: wie Sie von uns erfahren haben, aus einer festen Auswahl (etwa Suchmaschine, KI-Assistent, Empfehlung)
  • Ihre Zustimmung zu den AGB und den Alpha-Testbedingungen, Ihre Erklärung, als Unternehmer zu handeln, und — mit eigener Organisation — den Abschluss des Vertrags zur Auftragsverarbeitung; Näheres im Abschnitt „Zustimmungen und Vertragsmitteilungen“

Die Registrierung wird über einen Bestätigungslink an Ihre E-Mail-Adresse abgeschlossen. Bis zur Bestätigung speichern wir die Angaben nur vorläufig und löschen sie automatisch, wenn der Link nicht innerhalb seiner Gültigkeitsdauer verwendet wird.

Beim Festlegen eines Passworts prüfen wir, ob es in bekannten Datenlecks aufgetaucht ist. Dafür verlassen nur die ersten fünf Zeichen eines Prüfwerts Ihres Passworts unseren Server; sie passen auf mehrere hundert verschiedene Passwörter, sodass Ihres dabei nicht preisgegeben wird — weder gegenüber dem Dienst noch gegenüber Dritten auf dem Übertragungsweg. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Zum Schutz vor automatisierten Registrierungen löst Ihr Browser vor dem Absenden eine kleine Rechenaufgabe, die unser Server stellt und prüft. Dabei werden keine weiteren Angaben über Sie erhoben, und es ist kein Dienst eines Dritten beteiligt. Außerdem gleichen wir die Domain Ihrer E-Mail-Adresse auf unserem Server mit einer Liste bekannter Wegwerf-Dienste ab und nehmen Adressen solcher Dienste nicht an. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse daran, die Plattform vor Missbrauch zu schützen.

Die Angabe, wie Sie von uns erfahren haben, ist freiwillig. Wir werten sie nur gezählt aus, um zu verstehen, wo man uns findet; sie bleibt an Ihrem Konto, solange es besteht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Daten werden gespeichert, solange das Konto besteht, und anschließend gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen.

Authentifizierung

Anmeldung, Rollen und Sitzungsverwaltung laufen über Keycloak, eine Open-Source-Software, die wir selbst auf unserer Infrastruktur in Deutschland betreiben. Ihr Passwort wird dort ausschließlich als Hash gespeichert; wir können es nicht auslesen.

Sie können sich stattdessen mit einem bestehenden Konto bei Google anmelden. Wählen Sie das, werden Sie zur Anmeldung dorthin weitergeleitet, und wir erhalten von dort Ihre Kennung, Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse. Google erfährt dabei, dass Sie sich bei uns anmelden. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Eine dort bereits bestätigte E-Mail-Adresse übernehmen wir bewusst nicht als bestätigt — Sie durchlaufen unsere eigene Bestätigung. Den AGB, den Alpha-Testbedingungen und der Unternehmer-Erklärung stimmen Sie bei diesem Weg direkt nach der ersten Anmeldung in der Anwendung zu. Die Anmeldung über ein Microsoft-Konto ist vorbereitet, aber nicht freigeschaltet; bevor wir sie freischalten, ergänzen wir diese Erklärung.

Diese Verknüpfung ist freiwillig. Sie können sie in den Sicherheitseinstellungen jederzeit wieder trennen, solange Ihnen ein anderer Anmeldeweg bleibt. Ohne Ihre aktive Auswahl findet keine Verbindung zu Google statt.

Als zusätzlichen Schutz können Sie eine Zwei-Faktor-Anmeldung einrichten — per Authenticator-App, Sicherheitsschlüssel oder Passkey. Die dafür nötigen Daten bleiben auf unserer Infrastruktur.

Keycloak hält jede Anmeldung als Ereignis fest: Zeitpunkt, Ergebnis, verwendeter Anmeldeweg und Browser — und dabei Ihre vollständige IP-Adresse, weil Keycloak sie nicht kürzen kann. Wir brauchen diese Ereignisse, um Angriffe auf die Anmeldung zu erkennen und Probleme mit Passkeys und Zwei-Faktor-Anmeldung zu klären. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Ereignisse werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht und in kein weiteres Protokoll kopiert.

8 Sicherheitsprotokoll und Geräteliste

Damit eine Übernahme Ihres Kontos nicht unbemerkt bleibt, protokollieren wir die sicherheitsrelevanten Ereignisse daran: Anmeldungen und Abmeldungen, Passwortänderungen, das Hinzufügen oder Entfernen eines zweiten Faktors, das Verknüpfen und Trennen von Anbieterkonten. Festgehalten werden Zeitpunkt, Art und Ergebnis des Vorgangs, der verwendete Anmeldeweg sowie Browser und Betriebssystem.

Ihre IP-Adresse wird in diesem Protokoll nur gekürzt gespeichert (die einzige Ausnahme sind die Anmeldeereignisse in Keycloak, 14 Tage — siehe oben) — die letzte Stelle wird entfernt, sodass der Anschluss nicht mehr bestimmbar ist, die Herkunft für die Missbrauchserkennung aber grob erkennbar bleibt. Wo ein Ereignis zu keinem Konto gehört, speichern wir statt der E-Mail-Adresse nur einen nicht umkehrbaren Prüfwert.

Sie sehen diese Einträge selbst in Ihren Sicherheitseinstellungen, zusammen mit der Liste der derzeit angemeldeten Geräte. Dort können Sie einzelne Sitzungen beenden. Über Änderungen an Ihren Anmeldedaten benachrichtigen wir Sie zusätzlich per E-Mail.

Anmeldung von einem neuen Gerät: Melden Sie sich von einem Gerät an, das Ihr Konto noch nicht kennt, schreiben wir Ihnen eine E-Mail mit Zeitpunkt, Browser und Betriebssystem und der gekürzten IP-Adresse — damit Sie es bemerken, wenn jemand anderes Ihr Passwort benutzt. Dafür legt die Anmeldung auf dem Gerät ein Cookie mit einer Zufallskennung ab (siehe „Cookies“). Bei uns steht davon nur ein nicht umkehrbarer Prüfwert, zusammen mit Ihrem Konto, der Bezeichnung des Geräts (etwa „Chrome auf Windows“) und dem Zeitpunkt der ersten und der letzten Anmeldung. Solange wir das erste Gerät Ihres Kontos noch keine 14 Tage kennen, merken wir uns weitere Geräte nur und schreiben noch nicht.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse und Ihres daran, unbefugte Zugriffe zu erkennen. Ein Protokoll ohne Frist wäre keine Sicherheitsmaßnahme, sondern eine wachsende Datensammlung: Sicherheitsereignisse löschen wir nach 180 Tagen, Einträge der Geräteliste 30 Tage nach dem letzten Zugriff, bekannte Geräte 180 Tage nach der letzten Anmeldung von dort.

9 Welche Funktionen Sie nutzen

Um zu erkennen, welche Teile der Anwendung tatsächlich gebraucht werden, halten wir fest, welche Funktion Sie aufgerufen haben — etwa „Aufgabe angelegt" oder „Kalender geöffnet". Gezählt wird in Fenstern von fünf Minuten: eine Zeile je Konto, Funktion und Fenster, mit der Anzahl darin.

Was dabei nicht entsteht, ist der Punkt. Wir speichern *dass* Sie eine Aufgabe angelegt haben, nicht *welche*: In diesen Zeilen steht keine einzige Kennung eines Projekts, einer Datei oder einer Nachricht. Es wird keine IP-Adresse gespeichert und keine Uhrzeit auf die Sekunde. Abgewiesene Aufrufe zählen wir nicht mit, und was während einer Anmeldung der Administration in Ihrem Konto geschieht, wird Ihnen nicht zugerechnet.

Wir verwenden diese Daten nicht zur Verhaltens- oder Leistungskontrolle. Die Fensterbreite von fünf Minuten ist bewusst so gewählt, dass daraus keine Anwesenheits- oder Arbeitszeiterfassung wird.

Welche Funktionen Sie genutzt haben, können Sie selbst einsehen — in den Einstellungen Ihres Kontos unter „Datenschutz“, in derselben Form, in der auch wir sie sehen. Ruft die Administration Ihre Übersicht ab, wird das im Zugriffsprotokoll festgehalten.

Sie können widersprechen (Art. 21 DSGVO): Am selben Ort schalten Sie die Erfassung für Ihr Konto ab. Ab dann zählen wir für Ihr Konto nichts mehr; was bis dahin erfasst war, löschen wir nach der regulären Frist.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse daran, die Anwendung dort weiterzuentwickeln, wo sie benutzt wird. Wir löschen diese Angaben nach 90 Tagen und damit deutlich früher als die Sicherheitsprotokolle: Sie beantworten keine Frage, die Sie uns stellen könnten, sondern eine, die wir uns selbst stellen.

10 Zugriff auf Ihr Konto im Supportfall

Manche Fehler lassen sich von außen nicht klären. Ob eine Ansicht leer bleibt, weil es nichts anzuzeigen gibt oder weil eine Berechtigung fehlt, sieht man nur in dieser Ansicht selbst — mit Ihren Organisationen, Ihren Rollen und Ihrem Datenbestand. Für solche Fälle kann sich die Administration in Ihrem Konto anmelden und die Anwendung so sehen und bedienen, wie Sie es tun.

Das ist der weitreichendste Zugriff, den es bei uns gibt. Er ist deshalb eng gefasst:

  • Nur die Administration. Support-Zugänge können das nicht, und Konten mit Verwaltungsrechten lassen sich nicht übernehmen.
  • Erneute Anmeldung der handelnden Person unmittelbar davor — ein unbeaufsichtigter Bildschirm genügt nicht.
  • Ein Grund ist Pflicht. Er wird im Klartext gespeichert.
  • Höchstens 15 Minuten, nicht verlängerbar. Danach endet die Sitzung von selbst; in zwei Konten gleichzeitig kann niemand arbeiten.
  • Gesperrt bleiben: die Löschung Ihres Kontos, jede Änderung an Ihren Zugangsdaten und angemeldeten Geräten, jede Änderung an Ihrem Abonnement sowie das Anmelden von Benachrichtigungen. Diese Vorgänge kann nur Ihr Konto selbst auslösen.

Sie erfahren davon. Jeder solche Zugriff erscheint als eigener Eintrag in Ihrem Sicherheitsprotokoll — „Zugriff auf Ihr Konto durch die Administration", mit Zeitpunkt. Den angegebenen Grund erhalten Sie mit Ihrer Datenauskunft nach Art. 15 DSGVO.

Zusätzlich halten wir jede einzelne Anfrage aus einer solchen Sitzung fest: Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Ergebnis und Dauer. Inhalte werden dabei nicht mitgeschrieben — festgehalten wird, was aufgerufen wurde, nicht was darin stand.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit der Zugriff der Erfüllung unseres Vertrags mit Ihnen dient, und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die Protokollierung — unser berechtigtes Interesse und Ihres daran, dass ein solcher Zugriff nachvollziehbar bleibt. Die Protokolle löschen wir nach 180 Tagen. Soweit dabei Inhalte betroffen sind, für die eine Organisation verantwortlich ist, handeln wir als deren Auftragsverarbeiter.

11 Mitsehen auf Ihrem Bildschirm

Es gibt einen zweiten Weg, und er geht weiter als der erste. Wenn wir mit Ihnen sprechen und sich nicht klären lässt, woran es hängt, kann die Administration fragen, ob sie live mitsehen darf, was in Advancing Buddy auf Ihrem Bildschirm steht — die Seite, auf der Sie gerade sind, wohin Sie scrollen und wo Ihr Mauszeiger steht.

Ohne Ihr Ja geschieht nichts. Jede Sitzung beginnt mit einer Frage auf Ihrem Bildschirm: „… vom Support möchte Ihren Bildschirm sehen“, mit den Knöpfen „Erlauben“ und „Ablehnen“. Wegklicken gilt als Ablehnen; eine Frage, die 90 Sekunden unbeantwortet bleibt, verfällt. Vor dem Erlauben wird nichts aufgenommen und nichts übertragen. Sind Sie gerade gesperrt oder auf einer Unterschrifts- oder Wartungsseite, lehnt die Anwendung die Frage von selbst ab.

Sie sehen es, während es passiert. Solange jemand mitsieht, steht am oberen Rand ein Band, das Sie nicht wegklicken können. Es nennt den Namen der Person und wie lange sie schon zusieht, und es hat einen Knopf „Beenden“, mit dem Sie das Mitsehen jederzeit selbst abbrechen.

Auch dieser Zugriff ist eng gefasst:

  • Nur die Administration, und nur bei Konten ohne Verwaltungsrechte.
  • Erneute Anmeldung der zusehenden Person unmittelbar davor.
  • Ein Grund ist Pflicht. Er wird im Klartext gespeichert, und Sie erhalten ihn mit Ihrer Datenauskunft.
  • Nur, während Sie die Anwendung geöffnet haben. Fenster im Hintergrund übertragen nichts.
  • Höchstens 30 Minuten, danach endet es von selbst. Es kann immer nur eine Person zusehen.
  • Eingaben sind verdeckt. Was Sie in Formularfelder tippen, ist standardmäßig unkenntlich; sichtbar wird es nur, wenn Sie im Band „Eingaben zeigen“ wählen, und nur für diese Sitzung. Passwörter, Einmalcodes, Kartendaten und gesperrte Bereiche — Sicherheitseinstellungen, Unterschrift, Löschen — bleiben immer verdeckt.
  • Nur das Browserfenster dieser Anwendung — nicht Ihr Bildschirm, nicht andere Programme, nicht andere Reiter.

Klicken oder tippen für Sie kann die Administration erst, nachdem Sie das Mitsehen erlaubt haben, und nur nach einer zweiten, eigenen Zustimmung („Steuerung erlauben“). Die Steuerung endet nach höchstens zehn Minuten oder wenn Sie sie im Band beenden. Jeder Klick, jede Eingabe und jeder Tastendruck dabei wird mit der Stelle festgehalten, an der er geschah, weil er im übrigen System aussieht wie Ihr eigener. Scrollen und Mausbewegungen halten wir nicht fest; sie verändern nichts.

Aufgezeichnet wird kein Bild. Was Sie sehen, wird durchgereicht und nicht gespeichert: keine Aufnahme, keine Datei, kein Standbild — auch nicht bei uns. Gespeichert werden: wer zugesehen hat, bei wem, aus welchem Grund, Beginn, Ende und warum es endete (etwa abgelehnt, unbeantwortet, von Ihnen beendet), ob und wann Sie eingewilligt haben, die gekürzte IP-Adresse der zusehenden Person und die Steuerungsaktionen. In Ihrem Sicherheitsprotokoll erscheinen die Frage, Ihre Antwort und — nach dem Ja — „Ihr Bildschirm wurde von der Administration mitgesehen“. All das wird nach 180 Tagen gelöscht.

Rechtsgrundlage für das Mitsehen ist Ihre Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, die Sie je Sitzung erteilen und durch „Beenden“ jederzeit widerrufen. Für die Protokollierung ist es Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse und Ihres daran, dass ein solcher Zugriff nachvollziehbar bleibt. Soweit dabei Inhalte sichtbar werden, für die eine Organisation verantwortlich ist, handeln wir als deren Auftragsverarbeiter.

12 Organisationen, Projekte und Dateien

Innerhalb der Anwendung arbeiten Sie in einer Organisation, die Projekte — also einzelne Shows oder Events — enthält. Dabei verarbeiten wir die Inhalte, die Sie und Ihr Team eintragen:

  • Organisations- und Projektdaten, Rollen und Berechtigungen
  • Künstlerprofile, Kontakte und Travel-Party-Angaben
  • Reisen, Reisepläne und Termine
  • Aufgaben, Chat-Nachrichten und Benachrichtigungen
  • hochgeladene Dateien wie Verträge, Rider und Ablaufpläne

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Der Zugriff ist auf Mitglieder der jeweiligen Organisation mit entsprechender Rolle beschränkt; die Daten verschiedener Organisationen sind voneinander getrennt.

Soweit Sie dabei personenbezogene Daten Dritter eintragen — etwa Kontaktdaten von Crew, Promotern oder Hotelgästen — sind Sie dafür der Verantwortliche und wir Ihr Auftragsverarbeiter. Näheres regeln die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Vertrag zur Auftragsverarbeitung.

Export und Löschung nach Vertragsende

Endet die Testphase, ohne dass ein Tarif gebucht wird, oder endet Ihr Vertrag, wird die Organisation gesperrt, bis ein Tarif gebucht ist. Auch gesperrt können die Owner der Organisation alle Inhalte jederzeit selbst herunterladen, auf der Abo-Seite der Organisation: als maschinenlesbare Datei mit den Stammdaten, den Mitgliedern (Name, E-Mail-Adresse, Rolle), den Projekten mit Aufgaben, Reise- und Fragebogendaten, den Kontakten und Freigaben, Künstlern, Gagen, dem Wissen, den Aufgabenvorlagen, Kalenderterminen sowie den Abo- und Zahlungsangaben. Jede gespeicherte Datei ist darin mit einem Download-Link aufgeführt, der sieben Tage gültig ist; Dateien, die die Virenprüfung nicht bestanden haben oder die wir nach einer Meldung gesperrt haben, stehen ohne Link darin. Zugangscodes, PINs und Zugangsschlüssel enthält der Export nicht.

Bevor wir eine gesperrte Organisation löschen, kündigen wir das an: per E-Mail an die Owner, ersatzweise an die Administratoren der Organisation, mit dem Tag der Löschung. Zwischen dieser Mitteilung und der Löschung liegen mindestens 60 Tage. Bucht die Organisation in dieser Zeit einen Tarif, entfällt die Löschung; wird sie später erneut gesperrt, beginnt die Frist mit einer neuen Mitteilung von vorn. Nicht automatisch gelöscht werden Organisationen, die wir wegen eines Verstoßes gesperrt haben, und solche, für die Stripe noch ein Abonnement abrechnet oder eine offene Zahlung anmahnt.

Nach Ablauf der Frist löschen wir die Organisation mit allen Inhalten und allen hochgeladenen Dateien, auch unsere eigene Zahlungsübersicht der Organisation. In unseren Sicherungskopien können die Daten noch bis zu 14 Tage enthalten sein. Was bleibt: die Nachweise über Zustimmungen zu AGB, Unternehmer-Erklärung, Alpha-Testbedingungen und AVV (sechs Jahre, siehe unten), die Rechnungen bei Stripe und unsere Kopien davon, die wir nach Handels- und Steuerrecht aufbewahren müssen, und im Protokoll der Administration ein Eintrag über die Löschung mit Name und Kennung der Organisation, den wir nach 180 Tagen löschen.

Virenprüfung

Jede hochgeladene Datei wird vor der Ablage automatisiert mit ClamAV auf Schadsoftware geprüft. Die Prüfung läuft auf unserer eigenen Infrastruktur; die Datei verlässt dabei unsere Server nicht.

Import aus Cloud-Speichern

Optional können Sie Dateien aus Google Drive, Dropbox oder OneDrive importieren, statt sie hochzuladen. Die Verbindung stellen Sie selbst über OAuth beim jeweiligen Anbieter her; erst dadurch erhalten wir befristeten Zugriff. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Wir fragen dabei ausschließlich lesenden Zugriff an — bei Google Drive und OneDrive das Recht, Dateien zu lesen, nicht sie zu ändern oder zu löschen. Übernommen wird nur die Datei, die Sie im Auswahldialog bestätigen; sie wird auf unsere Server kopiert und wie ein Upload behandelt, einschließlich Virenprüfung. Ein fortlaufender Abgleich mit Ihrem Cloud-Speicher findet nicht statt.

Sie können die Verbindung jederzeit beim jeweiligen Anbieter widerrufen. Ohne Ihre aktive Einrichtung findet keine Verbindung zu den genannten Diensten statt.

Kalender-Abonnement

Optional können Sie Ihre Termine in einem externen Kalender abonnieren. Dazu erzeugen wir auf Ihre Anforderung hin einen persönlichen Link, den Sie selbst in Google Kalender, Outlook, Apple Kalender oder ein anderes Programm eintragen. Erst durch diese Eintragung ruft der jeweilige Anbieter die Termine in regelmäßigen Abständen von unseren Servern ab.

Übertragen werden dabei ausschließlich die Termindaten, die Sie in der Anwendung ohnehin sehen dürfen: Shows mit Datum, Veranstaltungsort und Künstlern, Aufgaben mit Fristen sowie Reisen. Je nach gewähltem Anbieter erfolgt die Übermittlung an ein Unternehmen mit Sitz in den USA (etwa Google, Microsoft oder Apple); diese Anbieter sind nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, die Sie in der Einrichtung des Abonnements erteilen.

Der Link ist wie ein Passwort zu behandeln: Wer ihn kennt, kann Ihre Termine abrufen. Sie können ihn in der Anwendung jederzeit neu erzeugen oder das Abonnement löschen, auch gesammelt in den Einstellungen Ihres Kontos unter „Datenschutz“ — beides macht den bisherigen Link sofort unbrauchbar und beendet die Übermittlung. Ohne Ihre aktive Einrichtung findet keine Verbindung zu den genannten Diensten statt.

13 Fragebögen für Promoter

Das Kernstück der Anwendung ist ein Fragebogen, den Sie als Nutzer an den lokalen Promoter senden. Der Promoter legt dafür kein Konto an und vergibt kein Passwort. Er erhält einen langen, zufällig erzeugten Link mit begrenzter Gültigkeit.

Beim Ausfüllen verarbeiten wir:

  • die Angaben, die der Promoter selbst einträgt — Venue, Bühne, Zeitplan, Transfers, Hotel, Rider, Kontakte
  • Kontaktdaten, die der Promoter zu Ansprechpartnern vor Ort erfasst
  • technische Metadaten des Aufrufs: Zeitpunkt, Anzahl der Aufrufe und Bearbeitungsstatus

Verantwortlich für diese Verarbeitung ist die Organisation, die den Link versendet hat; wir handeln als Auftragsverarbeiter. Rechtsgrundlage im Verhältnis zwischen uns und der Organisation ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Der Link läuft nach der eingestellten Frist ab und kann von der Organisation jederzeit vorzeitig ungültig gemacht werden. Betroffene Personen wenden sich für Auskunft oder Löschung an die Organisation, die den Link versendet hat; entsprechende Anfragen an uns leiten wir unverzüglich dorthin weiter.

15 Zahlungsabwicklung

Kostenpflichtige Abonnements werden über Stripe abgewickelt. Anbieter für Nutzer im EWR ist:

Stripe Payments Europe, Ltd.1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal DockDublin, D02 H210Irland

An Stripe übermittelt werden:

  • Name und E-Mail-Adresse
  • Angaben zum gebuchten Abonnement
  • Kartendaten — bezahlt wird per Kreditkarte; Sie geben sie direkt bei Stripe ein
  • Rechnungsanschrift und — soweit Sie sie angeben — Umsatzsteuer-Identifikationsnummer; Sie tragen beides bei der Bestellung im Bestellformular von Stripe ein, es steht auf der Rechnung, und Sie können es im Kundenportal von Stripe ändern

Vollständige Kartennummern oder Bankdaten speichern wir nicht. Stripe tokenisiert die Zahlungsdaten; wir erhalten lediglich eine Referenz sowie den Zahlungsstatus. Die Zahlungsdaten geben Sie direkt bei Stripe ein.

Stripe Payments Europe setzt für Teile der Verarbeitung die Stripe, Inc. in den USA ein; siehe „Übermittlung in Drittländer“. Zu jeder Bestellung und jedem Tarifwechsel halten wir selbst fest, zu welcher AGB-Fassung und mit welcher Unternehmer-Erklärung bestellt wurde, und schicken Ihnen eine Bestellbestätigung per E-Mail; ihren Wortlaut bewahren wir auf. Von jeder Rechnung legen wir zusätzlich eine Kopie bei uns ab, weil wir sie nach Steuerrecht aufbewahren müssen.

Über das Kundenportal von Stripe, das Sie aus der Anwendung öffnen, können Sie Zahlungsmittel und Rechnungsangaben ändern, Rechnungen abrufen und das Abonnement kündigen; den Tarif wechseln Sie in der Anwendung.

Bleibt eine Zahlung aus, sperren wir nicht sofort: Die Owner der Organisation und die zahlende Person erhalten zuerst per E-Mail eine Mahnung mit Frist. Dafür halten wir am Abonnement fest, seit wann die Zahlung aussteht und wann die Mahnung zugestellt wurde.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Vertragsabwicklung und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die Betrugsprävention. Weitere Informationen: stripe.com/de/privacy.

16 E-Mails und Benachrichtigungen

Wir versenden ausschließlich transaktionale E-Mails, die zur Nutzung des Dienstes gehören:

  • Bestätigung der Registrierung, eine Begrüßung mit ersten Schritten, wenn Sie Ihre erste eigene Organisation anlegen, und Zurücksetzen des Passworts
  • Sicherheitshinweise zu Ihrem Konto, etwa nach einer Änderung des Passworts oder einer Anmeldung von einem neuen Gerät
  • Einladungen in Organisationen und Projekte
  • Hinweise zu Aufgaben, Fragebögen und zum Ablauf der Testphase
  • Bestellbestätigungen, Rechnungen und Abrechnungshinweise, auch eine Mahnung, wenn eine Zahlung aussteht, und die Bestätigung einer Kündigung
  • Mitteilungen, die ein Vertrag oder das Datenschutzrecht verlangt: neue Fassungen der AGB, der Alpha-Testbedingungen, des AVV und — bei wesentlichen Änderungen — dieser Datenschutzerklärung, Wechsel eines Unterauftragnehmers, Sicherheitsvorfälle — unabhängig von Ihren Benachrichtigungseinstellungen
  • die Ankündigung, dass eine gesperrte Organisation gelöscht wird
  • Begründungen, wenn wir ein Konto, eine Organisation oder einen einzelnen Inhalt sperren oder wegen eines Verstoßes ein Konto oder eine Organisation löschen oder ein Mitglied entfernen (Art. 17 DSA); sperren wir ein Konto nur vorsorglich zu seinem Schutz, eine kurze Mitteilung mit dem Anlass; und die Nachricht, dass eine Sperre aufgehoben ist

Mitteilungen, die ein Vertrag oder das Datenschutzrecht verlangt — eine neue Fassung dieser Datenschutzerklärung, ein Wechsel eines Unterauftragnehmers, ein Sicherheitsvorfall, eine Preisänderung, der Löschtermin einer Organisation —, zeigen wir zusätzlich als Hinweis in der Anwendung, bis Sie ihn als gelesen markieren. Diese Hinweise lassen sich in den Einstellungen nicht abschalten.

Einen Werbe-Newsletter versenden wir nicht. Unsere E-Mails enthalten keine Zähl- oder Trackingpixel; wir messen weder Öffnungen noch Klicks. Auch unser Logo ist in die Nachricht eingebettet und wird nicht von unserem Server nachgeladen — das Öffnen einer Mail löst bei uns keine Verbindung aus.

Versand

Für den Versand nutzen wir den E-Mail-Dienst von Spaceship, Inc., 4600 East Washington Street, Suite 300, Phoenix, AZ 85034, USA. Empfängeradresse und Inhalt der Nachricht werden dorthin übermittelt. Grundlage sind Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.

Der Anbieter prüft ein- und ausgehende Nachrichten automatisiert auf Spam und Schadsoftware und setzt dafür nach eigenen Angaben auch einen Moderationsdienst von OpenAI ein, der begrenzte Teile des Inhalts auswertet. Bitte versenden Sie über unsere Einladungs- und Hinweisfunktionen daher keine vertraulichen Angaben, die über den Zweck der jeweiligen Nachricht hinausgehen.

Push-Benachrichtigungen

In-App- und Push-Benachrichtigungen stellen Sie in den Einstellungen Ihres Kontos unter „Benachrichtigungen“ ein. Push setzt zusätzlich Ihre ausdrückliche Einwilligung im Browser oder auf dem Gerät voraus; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Die Zustellung läuft technisch über den Push-Dienst Ihres Browsers oder Betriebssystems — je nach Gerät Google, Mozilla, Apple oder Microsoft. Dabei entsteht dort eine für Ihr Gerät erzeugte Zustelladresse, und der Dienst erfährt Zeitpunkt und Häufigkeit der Zustellung. Den Inhalt der Nachricht kann er nicht lesen: Er ist Ende-zu-Ende verschlüsselt und wird erst auf Ihrem Gerät entschlüsselt. Damit wir zustellen können, speichern wir die Zustelladresse und die dazugehörigen Schlüssel Ihres Geräts, solange Push für dieses Gerät eingeschaltet ist.

Sie können Push jederzeit in den Einstellungen Ihres Kontos — unter „Benachrichtigungen“ je Gerät oder unter „Datenschutz“ gesammelt — oder in den Einstellungen Ihres Geräts abschalten; die Zustelladresse wird dann gelöscht.

17 Kontaktaufnahme, Fehlerberichte und Rückmeldungen

Wenn Sie uns an info@advancing-buddy.com schreiben, verarbeiten wir Ihre Angaben zur Bearbeitung des Anliegens. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern die Anfrage mit einem Vertrag zusammenhängt, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Schreiben Sie uns über das Kontaktformular, verarbeiten wir Ihre Angaben – Name (freiwillig), E-Mail-Adresse, Betreff (freiwillig), Nachricht, Zeitpunkt und Sprache – sowie eine nicht rückrechenbare Kennung Ihres Netzes und eine gekürzte Browserkennung zum Schutz vor Missbrauch, um Ihre Anfrage zu beantworten. Die Nachricht geht zugleich per E-Mail an unser Postfach; Sie erhalten eine Eingangsbestätigung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, bei Anfragen zu einem Vertrag mit uns lit. b. Wir bewahren die Anfrage ein Jahr nach ihrer Erledigung auf, eine nie erledigte höchstens zwei Jahre.

Aus der Anwendung heraus können Sie einen Fehlerbericht absenden. Übermittelt werden Ihre Beschreibung sowie die technischen Angaben, die zum Nachstellen des Fehlers erforderlich sind: die aufgerufene Seite, Browser und Betriebssystem, Bildschirm- und Fenstergröße, Sprache und Zeitzone, die verwendete Programmversion, ein Bildschirmfoto der Seite sowie ein technisches Protokoll der letzten Minuten Ihrer Sitzung — Seitenwechsel, Klicks auf Bedienelemente, Serveranfragen mit Status und Dauer und Fehlermeldungen des Browsers.

Passwortfelder werden im Bildschirmfoto geschwärzt. Eingegebene Werte, Zugangsdaten und Kennungen aus Links werden bereits auf Ihrem Gerät entfernt, bevor der Bericht abgesendet wird; Ihre IP-Adresse speichern wir nur gekürzt. Vor dem Absenden können Sie einsehen, was mitgesendet wird, und die technischen Angaben abwählen. Die Verarbeitung findet ausschließlich auf unseren Servern in Deutschland statt; eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Bitte geben Sie in der Beschreibung keine personenbezogenen Daten Dritter an. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse an der Behebung von Fehlern.

Daneben können Sie uns eine Rückmeldung zum Produkt senden. Dabei verarbeiten wir Ihre Angaben — Art der Rückmeldung, betroffener Bereich, Bewertung und Freitext — zusammen mit Ihrem Konto und der Seite, von der aus Sie sie abgeschickt haben. Ein Sitzungsprotokoll oder ein Bildschirmfoto wird dabei ausdrücklich nicht erhoben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse an der Verbesserung des Produkts.

18 Geheimhaltungsvereinbarung in der geschlossenen Alpha

Solange die Registrierung nur auf Einladung möglich ist, unterzeichnet jede Person mit Konto eine gegenseitige Geheimhaltungsvereinbarung mit uns — bei einer Einladung vor dem Anlegen des Kontos, sonst bei der nächsten Anmeldung. Ist die Registrierung offen, verlangen wir sie nicht. Öffnen wir sie, entfallen die Pflichten, die Sie mit einer bereits unterzeichneten Vereinbarung übernommen haben; unsere Pflichten Ihnen gegenüber bleiben bestehen. Das teilen wir allen Unterzeichnern per E-Mail mit. Die Alpha-Testbedingungen gelten in beiden Fällen.

Wenn Sie unterzeichnen, speichern wir dazu:

  • Ihren vollständigen Namen, so wie Sie ihn eingeben, sowie Ihre E-Mail-Adresse und — falls Sie im Namen eines Unternehmens unterzeichnen — dessen Namen
  • das Bild Ihrer gezeichneten Unterschrift samt Prüfsumme und Ihren darunter getippten Namen — den Verlauf der Striche zeichnen wir nicht auf. Können Sie nicht zeichnen, genügt der getippte Name, und Sie bestätigen die Unterschrift über einen Link, den wir Ihnen per E-Mail schicken; dann speichern wir statt eines Bildes, dass Sie diesen Weg gewählt haben, und wann Sie bestätigt haben. Einen Grund müssen Sie dafür nicht angeben
  • Zeitpunkt der Unterschrift, Ihre auf /24 beziehungsweise /48 gekürzte IP-Adresse und die Kennung Ihres Browsers
  • die Fassung des Textes und dessen Prüfsumme (SHA-256) — daran lässt sich später zeigen, welchen Wortlaut Sie tatsächlich vor sich hatten

Über den Link gilt die Unterschrift erst, wenn Sie ihn bestätigen. Bis dahin halten wir Ihre Angaben dazu getrennt vor — Name, E-Mail-Adresse, gegebenenfalls Unternehmen, getippten Namen, Fassung, gekürzte IP-Adresse und Browserkennung; vom Link selbst nur eine Prüfsumme. Mit der Bestätigung werden sie zur Unterschrift. Bestätigen Sie nicht, löschen wir sie einen Tag nach Ablauf des Links, der 24 Stunden gilt.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für den Vertragsschluss selbst und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für Zeitpunkt, gekürzte IP-Adresse und Browserkennung — unser berechtigtes Interesse daran, eine geleistete Unterschrift später belegen zu können. Eine Kopie der unterzeichneten Vereinbarung schicken wir Ihnen unmittelbar danach an Ihre E-Mail-Adresse, ebenso später die Mitteilung, dass Ihre Pflichten daraus entfallen.

Diese Angaben überdauern die Löschung Ihres Kontos. Eine Vereinbarung, die sich durch Löschen des eigenen Kontos aufheben ließe, wäre keine; das erlaubt Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO für die Verteidigung von Rechtsansprüchen. Unbefristet ist die Speicherung deshalb trotzdem nicht: Sechs Jahre nach der Unterschrift löschen wir sie samt Unterschriftsbild. Vor einer Kontolöschung weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin.

19 Zustimmungen und Vertragsmitteilungen

Wenn Sie den AGB oder den Alpha-Testbedingungen zustimmen, als Unternehmer bestellen oder für eine Organisation den Vertrag zur Auftragsverarbeitung schließen, halten wir das als Nachweis fest: welches Dokument, in welcher Fassung samt Prüfsumme des Wortlauts, bei welcher Gelegenheit (Registrierung, Organisation, Bestellung, neue Fassung), zu welchem Zeitpunkt, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre auf /24 beziehungsweise /48 gekürzte IP-Adresse und die Kennung Ihres Browsers, bei einer Bestellung auch die Kennung des Bestellvorgangs bei Stripe. Dass Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis nehmen konnten, steht mit dabei; eine Einwilligung ist das nicht.

Ihre Zustimmung zu den AGB und den Alpha-Testbedingungen — als Owner auch die zum Vertrag zur Auftragsverarbeitung Ihrer Organisation — können Sie in den Einstellungen Ihres Kontos unter „Datenschutz“ zurückziehen. Wir halten dann fest, wann Sie das getan haben; der Nachweis der früheren Zustimmung bleibt mit seiner Frist bestehen, und eine erneute Zustimmung wird ein neuer Eintrag. Bis wieder zugestimmt ist, bleiben nur die Bereiche erreichbar, die auch bei einer neuen Fassung offen sind, darunter Ihre Daten samt Export und Löschung und die Kündigung; beim Vertrag zur Auftragsverarbeitung betrifft das die Owner der Organisation, bis einer von ihnen erneut zustimmt. Die Kenntnisnahme dieser Datenschutzerklärung ist keine Zustimmung und lässt sich deshalb nicht zurückziehen.

Ändern sich die AGB, die Alpha-Testbedingungen oder der Vertrag zur Auftragsverarbeitung, legen wir die neue Fassung beim nächsten Anmelden zur Zustimmung vor und teilen sie per E-Mail mit — die AGB jedem Konto, das einer früheren Fassung zugestimmt hat oder vor dem 7. September 2026 angelegt wurde, die Alpha-Testbedingungen jedem Konto, das schon einmal den AGB oder den Alpha-Testbedingungen zugestimmt hat oder vor dem 7. September 2026 angelegt wurde, den Vertrag zur Auftragsverarbeitung den Owners jeder Organisation, für die er noch nicht in der neuen Fassung geschlossen ist. Ändert sich diese Datenschutzerklärung wesentlich, teilen wir auch das per E-Mail mit; Sie müssen dann nichts tun. Betrifft eine Änderung mehrere Texte, erhalten Sie eine einzige E-Mail. Wir schreiben erst, wenn die neue Fassung auf unserer Website abrufbar ist, und nie an Adressen, die erkennbar nur zum Testen angelegt wurden. Von jeder Mitteilung bewahren wir Wortlaut, Fassung, Empfänger und Zustellstatus sechs Jahre ab dem Ende des Kalenderjahres auf, in dem sie versandt wurde (§ 257 HGB).

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit den handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse daran, den Inhalt eines Vertrags belegen zu können. Diese Nachweise überdauern die Löschung Ihres Kontos (Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO). Wir löschen sie sechs Jahre nach dem Ende des Vertragsverhältnisses; eine Zustimmung, die durch eine neuere ersetzt wurde, sechs Jahre nach ihrer Erteilung. Zustimmungen aus einer Registrierung, die nie bestätigt wurde, löschen wir nach sieben Tagen. Ihre eigenen Zustimmungen sind Teil Ihrer Datenauskunft.

20 Meldungen rechtswidriger Inhalte

Über das Meldeformular kann jede Person — auch ohne Konto — Inhalte melden, die sie für rechtswidrig oder für einen Verstoß gegen unsere AGB hält (Art. 16 DSA). Zu jeder Meldung speichern wir ein Aktenzeichen, den Eingangszeitpunkt, die gewählte Kategorie, die Angaben zur Fundstelle, die Begründung, die Erklärung nach Art. 16 Abs. 2 lit. d DSA und — nur wenn angegeben — Name und E-Mail-Adresse der meldenden Person. Anonyme Meldungen sind möglich; dann können wir aber weder den Eingang bestätigen noch über die Entscheidung informieren.

Um missbräuchliche Massenmeldungen zu erkennen, speichern wir außerdem einen mit einem geheimen Schlüssel gebildeten Prüfwert der IP-Adresse — nicht die Adresse selbst — und eine gekürzte Browserkennung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Im Übrigen ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 16 und 17 DSA.

Jede Meldung prüft ein Mensch; automatisierte Erkennung oder Entscheidung setzen wir nicht ein. Meldungen sehen nur Administratoren, nicht der Support; jedes Öffnen wird protokolliert. Die Identität der meldenden Person teilen wir der betroffenen Person nicht mit. Wer eine E-Mail-Adresse angibt, erhält eine Eingangsbestätigung — zum Schutz vor Missbrauch nur in begrenzter Zahl je Anschluss und Adresse — und nach der Entscheidung eine Mitteilung über das Ergebnis. Meldungen über eine Gefahr für Leib oder Leben bearbeiten wir vorrangig; wann wir dabei Behörden einschalten, steht unter „Weitergabe an Behörden“.

Meldungen, die uns per E-Mail, von einer Behörde oder über den Support erreichen, erfassen wir auf dieselbe Weise – mit dem Zeitpunkt, zu dem sie eingingen, und dem Vermerk, wer sie erfasst hat; ein Prüfwert der IP-Adresse entsteht dabei nicht. Soweit die angegebene Adresse es erlaubt, ordnen wir eine Meldung dem betroffenen Inhalt zu.

Sperren wir ein Konto, eine Organisation oder einen einzelnen Inhalt — auf eine Meldung hin oder aus eigener Prüfung —, erhalten die betroffene Person beziehungsweise die Owner der Organisation eine Begründung nach Art. 17 DSA, bei einem einzelnen Inhalt auch das Konto, das ihn eingestellt hat. Dasselbe gilt, wenn wir wegen eines Verstoßes ein Konto oder eine Organisation löschen oder ein Mitglied aus einer Organisation entfernen – dann geht die Begründung vorher hinaus. Einen Inhalt löschen wir dabei nicht, sondern sperren den Zugang dazu. Zu jeder solchen Sperre halten wir fest, welcher Inhalt es ist, welcher Organisation er gehört, welches Konto ihn eingestellt hat, den Grund und wann die Sperre verhängt und aufgehoben wurde.

Meldungen und Begründungen löschen wir zwei Jahre nach Eingang beziehungsweise Erstellung – eine Meldung, die noch nicht abgeschlossen ist, erst danach –, den Eintrag über eine Sperre zwei Jahre nach ihrer Aufhebung; solange eine Sperre besteht, bleibt auch ihr Eintrag. Begründungen bleiben für ihre Frist auch dann erhalten, wenn das betroffene Konto gelöscht wird. Geht gegen eine Entscheidung eine Beschwerde ein, vermerken wir an der Begründung, wann sie einging, ihren Kern und wie wir entschieden haben; der Vermerk folgt der Frist der Begründung.

21 Kündigungen

Über die Seite Verträge hier kündigen können Sie ohne Anmeldung kündigen. Dabei verarbeiten wir die Angaben, die Sie eintragen — E-Mail-Adresse, optional Name, Vertrag, Zeitpunkt und Grund —, und schicken sie als E-Mail an unser Postfach sowie als Bestätigung an Sie. Gehört die Adresse zu einem Konto, das eine Organisation mit laufendem Abonnement besitzt, nennen wir in der Bestätigung das Ende der Abrechnungsperiode und ordnen die Kündigung dieser Organisation zu.

Jede Kündigung — über diese Seite, in der App, im Kundenportal von Stripe oder über unseren Support — halten wir als Vorgang fest: Ihre Angaben, den Eingang, die Zuordnung, die Umsetzung und den Wortlaut unserer Bestätigung. So bleibt keine Kündigung liegen, und wir können sie später belegen. Den Vorgang bewahren wir sechs Jahre ab dem Ende des Kalenderjahres auf, in dem die Kündigung einging. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO.

22 Einladungen

Wir laden Interessenten auch gezielt ein. Wenn wir Sie einladen, haben wir Ihre Angaben aus einem Gespräch mit Ihnen, aus einer Empfehlung oder aus öffentlich zugänglichen Quellen, etwa der Website Ihres Unternehmens (Art. 14 DSGVO).

Zu einer Einladung speichern wir: Anrede, Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse, gegebenenfalls Unternehmen, wie der Kontakt zustande kam, Branche und Zweck der Einladung, interne Notizen aus dem Gespräch, den Stand der Einladung (versandt, geöffnet, unterzeichnet, eingelöst, zurückgezogen) mit Zeitpunkten und wer die Einladung angelegt hat.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse an der Ansprache von Geschäftskunden für ein Produkt, das sie beruflich nutzen. Sie können dem jederzeit widersprechen; eine kurze Nachricht genügt. Wir ziehen die Einladung dann sofort zurück und löschen sie samt unseren Notizen von Hand. Ansonsten löschen wir Einladungen samt unseren internen Notizen dazu 180 Tage, nachdem sie abgelaufen oder eingelöst sind. Eine Geheimhaltungsvereinbarung, die Sie zu einer Einladung in der geschlossenen Testphase unterzeichnet haben, folgt ihrer eigenen Frist (siehe oben).

23 Technische Protokolle

Neben den Protokollen, die in den einzelnen Abschnitten beschrieben sind, führen wir diese technischen Aufzeichnungen:

Abgewehrte Anfragen
Zeitpunkt, Art der Abwehr (etwa zu viele Versuche, zu große Anfrage, falsche PIN), aufgerufener Pfad, gekürzte IP-Adresse, ggf. Konto — 90 Tage
Aufrufe geteilter Links
Wann ein Freigabe- oder Fragebogen-Link geöffnet wurde, mit auf /24 beziehungsweise /48 gekürzter IP-Adresse und Browserfamilie — 90 Tage
Zustellung von E-Mails
Vorlage, Betreff, Status und eine maskierte Empfängeradresse samt Prüfwert, ohne Inhalt; Meldungen über unzustellbare E-Mails werten wir aus und vermerken den Status — 60 Tage
Fehlerprotokoll der Anwendung
Fehlermeldungen des Servers zur Fehlersuche — 14 Tage
Berichte zur Inhaltssicherheit (CSP)
welche Ressource der Browser blockiert hat — 30 Tage
Ereignisse von Stripe
Zahlungs- und Abo-Ereignisse zur Abstimmung mit unserem Zahlungsdienstleister — 90 Tage
Handlungen der Administration
welche Verwaltungshandlung — etwa eine Sperre, eine Änderung an einem Konto oder einer Organisation — wer wann vorgenommen hat, mit gekürzter IP-Adresse — 180 Tage
Lesende Zugriffe der Administration
wer aus der Administration wann einen bestimmten Datensatz geöffnet hat — etwa ein Konto, Ihre Nutzungsübersicht, einen Fehlerbericht mit Bildschirmfoto oder eine Meldung —, mit gekürzter IP-Adresse, ohne den Inhalt — 180 Tage
Gesperrte Adressen
IP-Adressen oder Netze, die wir wegen Angriffen oder Missbrauch gesperrt haben, mit Grund — 30 Tage nach Ablauf der Sperre; eine unbefristete Sperre, bis wir sie aufheben
Fehlgeschlagene Hintergrundaufgaben
etwa eine E-Mail, die nach mehreren Versuchen nicht zugestellt werden konnte, mit Empfängeradresse und Inhalt, damit wir den Versand wiederholen können — 14 Tage

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse an einem sicheren und fehlerfreien Betrieb.

24 Speicherdauer

Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie es für den jeweiligen Zweck erforderlich ist:

Server-Logfiles, auch Fehlerprotokolle des Webservers
höchstens 30 Tage
Anmeldeereignisse in Keycloak (mit vollständiger IP-Adresse)
14 Tage
Sicherheitsprotokoll des Kontos
180 Tage
Anmeldungen der Administration in einem Konto
180 Tage
Handlungen und lesende Zugriffe der Administration
180 Tage
Mitsehen auf einem Bildschirm (nur die Tatsache und Steuerungsaktionen — kein Bild)
180 Tage
Abgewehrte Anfragen, Aufrufe geteilter Links, Stripe-Ereignisse
90 Tage
Zustellung von E-Mails
60 Tage
Geräteliste
30 Tage nach dem letzten Zugriff
Bekannte Geräte (für die E-Mail bei Anmeldung von einem neuen Gerät)
180 Tage nach der letzten Anmeldung von dort
Genutzte Funktionen
90 Tage
Nicht bestätigte Registrierungen
automatische Löschung einen Tag nach Ablauf des Links
Passwort-Zurücksetzen — Anforderung
30 Tage
Konto- und Projektdaten
bis zur Löschung des Kontos oder der Organisation
Mitteilungen in der App (Hinweise in der Glocke)
gelesene nach 180 Tagen, alle übrigen nach 365 Tagen; sofort, wenn die Organisation, das Projekt oder Ihre Mitgliedschaft endet, auf die sie sich beziehen; spätestens mit Ihrem Konto
Einstellungen zu Benachrichtigungen
bis zur Löschung des Kontos
Organisationen nach Testende ohne Buchung oder nach Vertragsende
frühestens 60 Tage nach der Ankündigung der Löschung
Eintrag über die Löschung einer Organisation (Name und Kennung)
180 Tage
Nicht mehr genutzte Konten
1 Jahr nach der letzten Anmeldung, nach drei Vorwarnungen
Fragebogen-Antworten
bis zur Löschung durch die verantwortliche Organisation
Fehlerberichte — technisches Protokoll und Bildschirmfoto
30 Tage
Fehlerberichte — Beschreibung und Bearbeitungsstand
90 Tage nach Erledigung, längstens 12 Monate
Gruppen gleicher Fehler ohne Bericht
1 Jahr nach dem letzten Auftreten
Produkt-Rückmeldungen
24 Monate
Sicherungskopien
14 Tage
Zustimmungen zu AGB, Alpha-Testbedingungen und AVV
6 Jahre nach Ende des Vertragsverhältnisses — überdauern die Löschung des Kontos
Belege von Vertragsmitteilungen und Bestellbestätigungen (Wortlaut, Fassung, Empfänger, Zustellstatus)
6 Jahre ab Ende des Versandjahres
Zustimmungen aus nie bestätigten Registrierungen
7 Tage
Meldungen nach dem DSA und Begründungen
2 Jahre; eine offene Meldung erst nach ihrem Abschluss
Eintrag über einen gesperrten Inhalt
2 Jahre nach Aufhebung der Sperre
Vermerk über eine Meldung an eine Behörde (Art. 18 DSA)
2 Jahre nach Ende der Beweissicherung
Anordnungen von Behörden (Art. 9 und 10 DSA)
bis zur Erledigung, danach 2 Jahre
Anfragen über das Kontaktformular
1 Jahr nach Erledigung, unerledigt höchstens 2 Jahre
Kündigungen (Angaben, Zuordnung, Umsetzung, Bestätigung)
6 Jahre ab Ende des Kalenderjahres des Eingangs
Einladungen
180 Tage nach Ablauf oder Einlösung
Geheimhaltungsvereinbarung (geschlossene Testphase)
6 Jahre ab Unterschrift — überdauert die Löschung des Kontos
Geheimhaltungsvereinbarung ohne Zeichnung — noch nicht bestätigt
bis zur Bestätigung; sonst automatische Löschung einen Tag nach Ablauf des Links, der 24 Stunden gilt
Rechnungen und andere Buchungsbelege
8 Jahre — § 147 AO, § 257 HGB
Kopien unserer Rechnungen
8 Jahre ab Ende des Kalenderjahres der Rechnung — § 147 AO
Handelsbücher und Jahresabschlüsse
10 Jahre — § 147 AO, § 257 HGB
Geschäftsbriefe
6 Jahre — § 257 HGB

Nach Ende des Vertrags löschen wir Ihre Daten, sobald keine Aufbewahrungspflicht mehr besteht. Einen Export Ihrer persönlichen Daten können Sie jederzeit selbst in den Einstellungen Ihres Kontos herunterladen, den Export einer Organisation deren Owner auf der Abo-Seite der Organisation.

Gelöschte Daten können sich für kurze Zeit noch in unseren Sicherungskopien befinden. Diese werden nach 14 Tagen automatisch überschrieben; aus einer Sicherung stellen wir nur im Notfall wieder her.

25 Konten, die nicht mehr genutzt werden

Wir bewahren keine Daten auf, für die es keinen Grund mehr gibt. Wird ein Konto ein Jahr lang nicht genutzt — keine Anmeldung, kein Zugriff, kein laufendes Abonnement —, löschen wir es zusammen mit den daran gebundenen Daten.

Sie werden vorher dreimal per E-Mail gewarnt: 30 Tage, 7 Tage und einen Tag vor der Löschung. Jede dieser Nachrichten nennt das genaue Datum.

Eine einzige Anmeldung genügt, um die Löschung abzuwenden — danach beginnt die Frist von vorn. Sie müssen nichts weiter tun und uns nicht schreiben.

Inhalte, die zu einer Organisation gehören, bleiben davon unberührt: Sie gehören der Organisation, nicht dem einzelnen Konto. Sind Sie alleinige Besitzerin oder alleiniger Besitzer einer Organisation oder zahlen Sie für sie, löschen wir Ihr Konto nicht automatisch — sonst bliebe die Organisation ohne Verwaltung zurück. Ebenso wenig, solange zu Ihrem Konto eine Beweissicherung läuft (siehe „Weitergabe an Behörden“).

Rechtsgrundlage ist Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO, der Grundsatz der Speicherbegrenzung.

26 Ihre Rechte

Ihnen stehen gegenüber dem Verantwortlichen folgende Rechte zu:

Art. 15 DSGVO
Auskunft über die zu Ihnen gespeicherten Daten
Art. 16 DSGVO
Berichtigung unrichtiger Daten
Art. 17 DSGVO
Löschung, soweit keine Aufbewahrungspflicht besteht
Art. 18 DSGVO
Einschränkung der Verarbeitung
Art. 20 DSGVO
Datenübertragbarkeit in einem gängigen Format
Art. 21 DSGVO
Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen
Art. 7 Abs. 3 DSGVO
Widerruf einer erteilten Einwilligung

Zur Ausübung genügt eine formlose Nachricht an info@advancing-buddy.com. Wir bearbeiten Ihr Anliegen unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats.

Zwei Rechte können Sie selbst ausüben

Auskunft und Datenübertragbarkeit: In den Einstellungen Ihres Kontos können Sie Ihre Daten jederzeit als Datei herunterladen. Sie enthält die zu Ihrem Konto gespeicherten Angaben in einem maschinenlesbaren Format — Konto, Zugehörigkeiten, Projekte, Aufgaben, Nachrichten, Benachrichtigungen, Sicherheitsprotokoll und Abrechnung, dazu die Rechtstexte, denen Sie zugestimmt haben, im Wortlaut, die an Sie gerichteten Mitteilungen, Ihre Kündigungen und die Zustellbelege. Nicht enthalten sind Zugangsmittel wie Token und Schlüssel sowie Angaben, die überwiegend andere Personen betreffen.

Löschung: Ihr Konto können Sie in den Einstellungen Ihres Kontos selbst dauerhaft löschen. Zur Sicherheit fragen wir Sie vorher erneut nach Ihrer Anmeldung und lassen Sie Ihren Benutzernamen eintippen; vorher zeigen wir Ihnen, was dabei entfernt wird. Die Löschung umfasst Ihr Konto, Ihre Anmeldedaten, Ihr Profilbild und die an Ihr Konto gebundenen Einträge, auch die Zählung Ihrer Funktionsnutzung. Protokolle, die der Sicherheit dienen — Ihr Sicherheitsprotokoll, Anmeldungen der Administration in Ihrem Konto, das Mitsehen —, bleiben bis zum Ende ihrer jeweiligen Frist bestehen; Nachweise wie Zustimmungen und die Geheimhaltungsvereinbarung folgen ihren eigenen Fristen (siehe oben).

Sind Sie alleinige Besitzerin oder alleiniger Besitzer einer Organisation, halten wir die Löschung an und nennen Ihnen die betroffene Organisation. Übertragen Sie den Besitz oder löschen Sie die Organisation — danach ist die Löschung sofort möglich. Zahlen Sie ein laufendes Abonnement, kündigen Sie es zuerst: Ihr Konto lässt sich dann zum Ende der bezahlten Periode löschen, und wir nennen Ihnen das Datum. Beides ist keine Ablehnung, sondern verhindert, dass eine Organisation ohne Verwaltung oder ein Abonnement ohne zahlende Person zurückbleibt.

Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO

Erfolgt eine Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO, haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch einzulegen. Wir verarbeiten die betroffenen Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Unbeschadet anderer Rechtsbehelfe steht Ihnen ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu, insbesondere im Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Arbeitsplatzes oder des mutmaßlichen Verstoßes. Für uns zuständig ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg: baden-wuerttemberg.datenschutz.de.

27 Datensicherheit

Die Übertragung erfolgt durchgängig TLS-verschlüsselt; das erkennen Sie an „https://" und dem Schlosssymbol im Browser. Passwörter werden ausschließlich als Hash gespeichert, Zugriffe sind rollenbasiert beschränkt, und Uploads werden vor der Ablage auf Schadsoftware geprüft.

Darüber hinaus treffen wir technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um Ihre Daten gegen Verlust, Manipulation und unberechtigten Zugriff zu schützen. Diese Maßnahmen passen wir fortlaufend an die technische Entwicklung an.

28 Änderungen dieser Erklärung

Diese Datenschutzerklärung hat den Stand Oktober 2026. Wenn sich die Plattform weiterentwickelt oder die Rechtslage sich ändert, passen wir sie an. Die jeweils aktuelle Fassung ist stets auf dieser Seite abrufbar.