Dieser Vertragstext ist noch nicht anwaltlich geprüft. Er beschreibt, was die Plattform tatsächlich tut, und gilt in dieser Fassung. Ändert er sich nach der Prüfung, legen wir Ihnen die neue Fassung zur Zustimmung vor.
1 Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen
KreuzerTec Services UG (haftungsbeschränkt)Königstraße 570173 StuttgartDeutschland— nachfolgend „Anbieter" — und dem Kunden über die Nutzung der Plattform Advancing Buddy, erreichbar unter app.advancing-buddy.com.
Advancing Buddy richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB — Künstler, Agenturen, Veranstalter, Tourcrews und alle anderen, die die Plattform für ihre gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit nutzen. Der Kunde bestätigt das bei der Registrierung und bei jeder Bestellung ausdrücklich. Mit Verbrauchern schließt der Anbieter keine Verträge.
Mitglieder, die der Kunde in seine Organisation einlädt, nutzen die Plattform im Rahmen seines Vertrags und für seine geschäftlichen Zwecke.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
2 Gegenstand des Vertrags
Der Anbieter stellt Advancing Buddy als Software-as-a-Service über das Internet zur Verfügung. Die Plattform unterstützt das Advancing von Shows und Events und umfasst insbesondere:
- Organisationen mit Mitgliedern, Rollen und Künstler-Roster
- Projekte je Show mit Team, Kontakten, Travel Party, Aufgaben und Chat
- Fragebögen, die per sicherem Link ohne Konto vom Promoter ausgefüllt werden
- Reisen und Reisepläne einschließlich PDF-Export
- Dateiverwaltung mit Kategorien, Tags und automatischer Virenprüfung
- Benachrichtigungen per E-Mail, in der Anwendung und optional per Push
Geschuldet ist die Bereitstellung der Software in ihrer jeweils aktuellen Fassung, nicht die Erstellung individueller Software. Ein Anspruch auf einzelne Funktionen besteht nur, soweit sie im gebuchten Tarif ausdrücklich zugesagt sind.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem gebuchten Tarif. Mengen- und Funktionsgrenzen — etwa Anzahl der Projekte, Mitglieder und Künstler — sind auf der Preisseite ausgewiesen und werden technisch durchgesetzt.
3 Vertragsschluss und Nutzerkonto
Der Vertrag kommt mit der Registrierung zustande: Der Kunde stimmt diesen Bedingungen in der angezeigten Fassung ausdrücklich zu, bestätigt, als Unternehmer zu handeln, und bestätigt seine E-Mail-Adresse. Wer sich über ein bestehendes Konto bei Google oder Microsoft anmeldet, gibt diese Erklärungen direkt nach der ersten Anmeldung ab; bis dahin kann er die Plattform nicht nutzen.
Ein kostenpflichtiges Abonnement kommt zustande, wenn der Kunde im Bestellvorgang bestätigt, als Unternehmer zu diesen Bedingungen zu bestellen, die Bestellung abschließt und der Zahlungsdienstleister die Zahlung annimmt. Der Anbieter bestätigt jede Bestellung per E-Mail.
Der Kunde macht bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben und hält sie aktuell. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Bei Verdacht auf unbefugte Nutzung ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
Konten sind personenbezogen; die gemeinsame Nutzung eines Kontos durch mehrere Personen ist nicht zulässig. Für Teams stehen Mitgliedsplätze innerhalb der Organisation zur Verfügung.
4 Testphase
Neue Organisationen erhalten eine kostenlose Testphase von 30 Tagen ab Anlage der Organisation. Eine Zahlungsangabe ist dafür nicht erforderlich, und die Testphase endet automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht. Bucht der Kunde bis zum Ende der Testphase keinen Tarif, wird die Organisation gesperrt: Ihre Inhalte bleiben erhalten, lassen sich aber erst nach einer Buchung wieder bearbeiten. Was danach mit den Inhalten geschieht, regelt der Abschnitt Ende des Vertrags, Export und Löschung.
5 Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Preisseite ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Der maßgebliche Endbetrag wird vor Abschluss der Bestellung angezeigt.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe Payments Europe, Ltd. Bezahlt wird per Kreditkarte; andere Zahlungswege, etwa per Rechnung, nur nach gesonderter Vereinbarung in Textform. Ergänzend gelten die Nutzungsbedingungen von Stripe.
Das Entgelt ist im Voraus fällig — bei monatlicher Abrechnung zu Beginn jedes Abrechnungsmonats, bei jährlicher Abrechnung zu Beginn des Abrechnungsjahres. Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt und sind im Kundenportal abrufbar.
Tarifwechsel. Ein Wechsel in einen höheren Tarif wird sofort wirksam; der Unterschied zum bisherigen Tarif wird für die restliche Laufzeit der laufenden Periode anteilig berechnet und sofort fällig. Ein Wechsel in einen niedrigeren Tarif wird zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode wirksam; bis dahin bleibt der bisherige Tarif mit seinem Umfang bestehen. Vor jedem Wechsel zeigt die Plattform den fälligen Betrag an.
Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, kann der Anbieter nach erfolgloser Mahnung mit angemessener Frist den Zugang sperren. Nach vollständigem Zahlungseingang wird der Zugang wieder freigeschaltet. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
Preisänderungen kündigt der Anbieter mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden in Textform an. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.
6 Laufzeit und Kündigung
Kostenpflichtige Abonnements haben je nach Wahl eine Laufzeit von einem Monat oder einem Jahr und verlängern sich automatisch um die gleiche Dauer, wenn sie nicht bis zum Ende der laufenden Periode gekündigt werden.
Die Kündigung ist jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode möglich:
- über den Kündigungsbutton unter advancing-buddy.com/de/kuendigung — ohne Anmeldung und jederzeit erreichbar
- auf der Abo-Seite der Organisation in der Anwendung
- formlos in Textform an info@advancing-buddy.com
Bis zum Ende der Periode bleibt der Zugang bestehen. Eine anteilige Erstattung bereits gezahlter Entgelte für die laufende Periode erfolgt nicht.
Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiden Seiten vorbehalten. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere bei erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen die Pflichten des Kunden vor.
7 Ende des Vertrags, Export und Löschung
Endet die Testphase ohne Buchung oder endet ein Abonnement, wird die Organisation gesperrt, bis der Kunde einen Tarif bucht. Auch gesperrt kann der Kunde alle Inhalte der Organisation jederzeit selbst exportieren: auf der Abo-Seite der Organisation, als maschinenlesbare Datei mit den Stammdaten, Mitgliedern, Projekten und Aufgaben, Künstlern, Kontakten, Terminen, Gagen und dem Wissen der Organisation und mit Download-Links zu allen gespeicherten Dateien. Den Export können die Owner der Organisation abrufen.
Bevor der Anbieter eine gesperrte Organisation löscht, kündigt er das an: per E-Mail an die Owner, ersatzweise an die Administratoren der Organisation, mit dem Tag der Löschung. Zwischen dieser Mitteilung und der Löschung liegen mindestens 60 Tage. Bucht der Kunde in dieser Zeit einen Tarif, entfällt die Löschung; wird die Organisation später erneut gesperrt, beginnt die Frist mit einer neuen Mitteilung von vorn.
Nach Ablauf der Frist löscht der Anbieter die Organisation mit allen Inhalten und Dateien, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. In den Sicherungskopien des Anbieters können gelöschte Inhalte noch bis zu 14 Tage enthalten sein. Aufbewahrt werden nur die Nachweise der Zustimmungen zu diesen Bedingungen und zum Vertrag zur Auftragsverarbeitung sowie die Rechnungen beim Zahlungsdienstleister.
Für eine Organisation, die der Anbieter wegen eines Verstoßes gegen diese Bedingungen gesperrt hat, gilt dieser Abschnitt nicht; dort gelten die Regeln zur Moderation. Solange beim Zahlungsdienstleister noch ein Abonnement der Organisation läuft oder eine Zahlung offen ist, löscht der Anbieter nicht.
8 Pflichten des Kunden
Der Kunde nutzt die Plattform ausschließlich im Rahmen der geltenden Gesetze. Untersagt ist insbesondere, Inhalte einzustellen oder zu versenden, die
- gegen geltendes Recht verstoßen oder Rechte Dritter verletzen, etwa Urheber- oder Persönlichkeitsrechte
- jugendgefährdend, beleidigend, diskriminierend oder volksverhetzend sind
- Schadsoftware enthalten oder die Sicherheit der Plattform gefährden
- unverlangte Werbung an Dritte richten
Ebenso untersagt sind automatisierte Massenabfragen, das Umgehen technischer Grenzen des gebuchten Tarifs sowie Sicherheitstests ohne vorherige Abstimmung mit dem Anbieter.
Der Kunde ist für die Sicherheit seiner Zugangsdaten verantwortlich und für Handlungen, die unter seinem Konto vorgenommen werden, soweit er sie zu vertreten hat.
Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Plattform durch ihn oder seine Mitglieder beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Das gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
9 Moderation, Meldungen und Beschwerden
Advancing Buddy speichert Inhalte, die der Kunde und seine Mitglieder einstellen. Der Anbieter überwacht diese Inhalte nicht allgemein. Er wird tätig, wenn er Hinweise auf rechtswidrige Inhalte oder Verstöße gegen den Abschnitt „Pflichten des Kunden" erhält.
Melden
Jede Person kann Inhalte, die sie für rechtswidrig hält, über das Meldeformular melden — ohne Konto (Art. 16 DSA). Wer eine E-Mail-Adresse angibt, erhält eine Eingangsbestätigung und eine Mitteilung über die Entscheidung.
Prüfung und Maßnahmen
Jede Meldung prüft ein Mensch; automatisierte Erkennung oder Entscheidung setzt der Anbieter nicht ein. Er entscheidet sorgfältig, objektiv und verhältnismäßig und berücksichtigt dabei die Rechte und berechtigten Interessen aller Beteiligten (Art. 14 Abs. 4 DSA). Mögliche Maßnahmen sind, je nach Schwere: einen Inhalt entfernen oder den Zugang dazu sperren, eine Freigabe oder einen Link zurückziehen, ein Konto oder eine Organisation vorübergehend oder dauerhaft sperren, den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen.
Begründung
Trifft der Anbieter eine solche Maßnahme, erhält die betroffene Person — bei einer Organisation deren Owner — per E-Mail eine Begründung (Art. 17 DSA): welche Maßnahme, ihr Umfang und ihre Dauer, die zugrunde liegenden Tatsachen, ob sie auf eine Meldung oder auf eigene Prüfung zurückgeht, dass keine automatisierten Mittel eingesetzt wurden, die rechtliche oder vertragliche Grundlage und die Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren.
Beschwerde und Streitbeilegung
Gegen eine Entscheidung können sich Betroffene und meldende Personen innerhalb von sechs Monaten kostenlos beschweren, formlos per E-Mail an info@advancing-buddy.com. Die Beschwerde prüft nach Möglichkeit eine an der ursprünglichen Entscheidung nicht beteiligte Person; der Anbieter entscheidet zügig und begründet. Daneben stehen eine zertifizierte außergerichtliche Streitbeilegungsstelle (Art. 21 DSA) und der Weg zu den Gerichten offen.
Straftaten
Erhält der Anbieter Kenntnis von Informationen, die den Verdacht einer Straftat begründen, die eine Gefahr für das Leben oder die Sicherheit einer Person darstellt, informiert er unverzüglich die zuständigen Strafverfolgungsbehörden (Art. 18 DSA).
10 Inhalte des Kunden und Daten Dritter
Die vom Kunden eingestellten Inhalte bleiben sein Eigentum. Er räumt dem Anbieter die zur Vertragserfüllung erforderlichen einfachen Nutzungsrechte ein — insbesondere zum Speichern, Vervielfältigen und Anzeigen gegenüber berechtigten Mitgliedern. Diese Rechte enden mit der Löschung der Inhalte.
Trägt der Kunde personenbezogene Daten Dritter ein — etwa Kontaktdaten von Crew, Promotern oder Hotelgästen —, ist er dafür der datenschutzrechtlich Verantwortliche. Der Anbieter verarbeitet diese Daten als Auftragsverarbeiter ausschließlich nach Weisung des Kunden. Der Kunde stellt sicher, dass er zur Erhebung und Übermittlung dieser Daten berechtigt ist und seine Informationspflichten nach Art. 13 und 14 DSGVO erfüllt. Das gilt auch für den Versand von Fragebogen-Links an Promoter.
Der Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO wird für jede Organisation geschlossen, wenn sie angelegt wird: Der Kunde stimmt ihm in der angezeigten Fassung ausdrücklich zu. Sein Wortlaut ist jederzeit unter advancing-buddy.com/de/dpa abrufbar und umfasst die technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie die Liste der Unterauftragsverarbeiter.
11 Support: Zugriff auf das Konto und Mitsehen
Manche Fehler lassen sich nur in der Ansicht des Kunden selbst klären. Für diese Fälle sieht die Plattform zwei Wege vor, beide eng begrenzt und beide in der Datenschutzerklärung im Einzelnen beschrieben:
- Anmeldung im Konto. Zur Fehlersuche und Hilfe kann sich die Administration des Anbieters für höchstens 15 Minuten im Konto eines Kunden anmelden — nur mit angegebenem Grund und nach erneuter Anmeldung der handelnden Person, nicht in Konten mit Verwaltungsrechten. Zahlungs- und Abo-Vorgänge, Zustimmungen zu Vertragsbedingungen, Änderungen an Zugangsdaten und die Löschung des Kontos sind dabei gesperrt. Jede solche Anmeldung erscheint im Sicherheitsprotokoll des Kontos und wird mit allen dabei aufgerufenen Adressen 180 Tage protokolliert. Der Kunde ist mit diesem Zugriff einverstanden; er dient der Erfüllung dieses Vertrags.
- Mitsehen und Steuerung. Den Bildschirm des Kunden sieht die Administration nur, wenn der Kunde es im Einzelfall erlaubt; jede Sitzung beginnt mit einer Frage, die er ablehnen kann, und er kann sie jederzeit beenden. Für die Anwendung zu klicken oder zu tippen, bedarf einer zweiten, eigenen Zustimmung.
12 Verfügbarkeit und Weiterentwicklung
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99,5 Prozent im Jahresmittel an, gemessen am Zugang zur Anwendung. Nicht in die Berechnung fallen angekündigte Wartungsfenster, Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters — etwa beim Rechenzentrumsbetreiber oder beim Zahlungsdienstleister — sowie Fälle höherer Gewalt.
Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und, sofern absehbar, vorab angekündigt.
Der Anbieter entwickelt die Plattform laufend weiter. Funktionen können hinzukommen, sich ändern oder entfallen. Eine wesentliche Einschränkung des vertraglich geschuldeten Leistungsumfangs kündigt der Anbieter mindestens 30 Tage vorher in Textform an; der Kunde kann in diesem Fall zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.
13 Rechte an der Plattform
Alle Rechte an der Plattform — Software, Quellcode, Gestaltung, Datenbanken, Marken und Kennzeichen — verbleiben beim Anbieter beziehungsweise bei dessen Lizenzgebern.
Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Recht, die Plattform bestimmungsgemäß über das Internet zu nutzen. Ein Anspruch auf Herausgabe des Quellcodes besteht nicht. Zurückentwicklung ist nur im gesetzlich zwingend erlaubten Umfang zulässig.
14 Gewährleistung und Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
Bei einfach fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht — einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf — ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Die verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel nach § 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB ist ausgeschlossen.
Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Der Kunde sichert vertragswichtige Daten zusätzlich selbst; der Export der Organisation steht ihm dafür jederzeit zur Verfügung.
15 Datenschutz
Wie der Anbieter personenbezogene Daten verarbeitet, steht in der Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
16 Änderungen dieser Bedingungen
Der Anbieter kann diese Bedingungen ändern, soweit dies zur Anpassung an eine geänderte Rechtslage oder Rechtsprechung oder an eine geänderte Leistung erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.
Ändert der Anbieter diese Bedingungen, legt er die neue Fassung beim nächsten Aufruf der Anwendung zur Zustimmung vor und teilt sie jedem Konto zusätzlich in Textform mit. Sie gilt für den Kunden, sobald er ihr zustimmt — das geht mit einem Klick. Schweigen gilt nicht als Zustimmung.
Bis zur Zustimmung lässt sich die Plattform mit dem jeweiligen Konto nicht nutzen; das Profil, die Einstellungen, der Export der Daten, die Löschung des Kontos und die Kündigung bleiben jederzeit erreichbar. Möchte der Kunde nicht zustimmen, kann er den Vertrag mit sofortiger Wirkung kündigen; bereits gezahlte Entgelte für die Zeit danach erstattet der Anbieter anteilig.
Wer sich nach der Veröffentlichung einer neuen Fassung registriert oder eine Organisation anlegt, stimmt dabei bereits der neuen Fassung zu.
17 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand Stuttgart.
Vertragssprache ist Deutsch. Änderungen und Ergänzungen dieser Bedingungen bedürfen der Textform; das gilt auch für die Abbedingung dieses Formerfordernisses.
Sollte eine Bestimmung unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.